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Die

07.

August

Brauchen wir wieder Berufsverbote ?
Geschrieben von: Harald Pflueger   

Lehrerin läßt Erstklässler jeden morgen für Afghanistan-Soldaten beten.

Eine schier unglaubliche Geschichte berichtet die deutsche Luftwaffe auf ihrer Internetseite aus dem beschaulichen Gummersbach. In der dortigen Gemeinschaftsgrundschule Bernberg müssen 7-jährige Kinder für die Bundeswehr-Soldaten in Afghanistan jeden Morgen beten. Doch nicht nur das, die Grundschul-Lehrerin Mechthild Sülzer, verlangt von ihren Schutzbefohlenen zudem das Basteln von Schutzengeln für die deutschen Besatzer in Afghanistan. Jeden Morgen müssen sich die Kinder weiterhin die Uhrzeit von Afghanistan und den dortigen Wetterbericht anhören. So berichtet es luftwaffe.de begeistert und gänzlich ungeniert auf ihrer Webseite.

Natürlich schwebt die Wehrmachtsnachfolgerin in höchsten Gefilden, wenn hier schon Kleinkinder indoktriniert werden. Doch müssen sich friedliebende Menschen fragen, inwieweit die Lehrerin Sülzer überhaupt pädagogisch und charakterlich geeignet ist, Kinder zu unterrichten. Die Aufgabe einer Grundschule ist es mit Sicherheit nicht, Erstklässlern gegenüber, das Militär durch psychologische Konditionierung zu verharmlosen. Es kann nicht angehen, daß hier Grundschüler von ihrer Lehrerin auf die Bundeswehr und ihren Afghanistan-Einsatz getrimmt werden, während nach wie vor eine Zweidrittel-Mehrheit der Deutschen den Einsatz völlig zu recht ablehnt.

Aufgabe des Kultusministeriums ist es jetzt, den entstandenen Schaden zu begrenzen und unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, den indoktrinierten Kindern aus ihrer einseitigen Sicht wieder heraus zu helfen. Es müssen Friedens- und Konfliktpädagogen eingesetzt werden, den Kindern zu vermitteln, daß Militär und Krieg keine geeigneten Mittel sind, Konflikte zu lösen. Friedensgruppen, Parteien und Gewerkschaften müssen sofort gegen die militärische Ideologisierung von Grundschülern vor Ort aktiv werden.

Quellen:
luftwaffe.de: Engel für Afghanistan
Bundeswehr-Monitoring: Erst- und Zweitklaessler durch Lehrerin und Bundeswehr eingebettet

siehe auch:

Vermummte deutsche Polizisten posieren mit Knarren und Totenkopf-Flagge in Kabul - Kein Disziplinarverfahren !
Gauck will jetzt selbst in den Krieg nach Afghanistan ziehen
Liefert die Bundeswehr ihre afghanischen Gefangenen ins KZ Guantanamo aus ?
Afghanistan: Bundeswehr schießt in Menschenmenge - Beweismittel werden weiter zurückgehalten

 

Kommentare   

 
0 # Guest 2012-08-08 16:59
Die Frau ist ganz offensichtlich nicht ganz d****, aber ob es gleich ein Berufsverbot sein muss?
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+5 # moerlan 2012-08-09 09:03
Natürlich Berufsverbot! Wieso sollen Bekl***** eure Kinder lehren?
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+15 # Fatima Özoguz 2012-08-09 13:04
zitiere Guest:
Die Frau ist ganz offensichtlich nicht ganz d****, aber ob es gleich ein Berufsverbot sein muss?

Stellen Sie sich dann mal folgenden Fall vor:

Ein(e) muslimische(r) Lehrer zwingt die Kinder, für Assads Sieg in Syrien zu beten. (Für den Sieg der Rebellen "beten" ja schon die Massenmedien.) Was wäre wohl los? Die Medien würden sich überschlagen mit "Vermischung von Politik und Religion", "skandalöse Indoktrinierung von Kindern", und die Lehrkraft würde blitzartig an die Luft gesetzt werden.
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-9 # ralfi 2012-08-21 22:24
Dann schauen Sie mal ins Grundgesetz. Dort steht "Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen...". Damit ist unser Gott, der Christengott gemeint. Die muslimische Lehrerin kann ihren Hokuspokus im Iran oder Saudi Arabien veranstalten. In der Türkei würde man ihr das zumindest an staatlichen Schulen übel nehmen. Ich finde es positiv, dass sich Schüler mit dem Einsatz unserer Soldaten, der ja im Interesse Deutschlands erfolgt, befassen. Berufsverbote für christliches Engagement gab es nur bei den Kommunisten. All jene, die das Engagement von Frau Sülzer verunglimpfen, sollten sich schämen. Sie besorgen - hoffentlich unbewusst - die dreckigen Geschäfte von Taliban und Konsorten.
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+15 # Gneisser 2012-08-09 16:46
Na ja, dazu passt dann die Meldung, dass Oberst Klein, der das Massaker in Kunduz befohlen hat, nun zum General befördert wurde. Natürlich zur Urlaubszeit, so daß die Meldung möglichst untergeht.
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-5 # Gast 2012-08-28 18:22
Ein guter Mensch der Oberst !!
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+4 # AnständigerDeutscher 2012-08-28 19:44
zitiere Gast:
Ein guter Mensch der Oberst !!


Meinen beide Vorredner denselben Schlächter von Afghanistan?
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+6 # Lynx 2012-08-09 17:16
Ein Berufsverbot haben wir bereits, nämlich dasjenige für muslimische Lehrerinnen, die ihrer religiösen Verpflichtung nachkommen, in der Öffentlichkeit ihren Kopf zu bedecken. Ihnen wird als Vorurteil von vornherein unterstellt, die Schüler islamisch indoktrinieren zu wollen, doch wie wir nun sehen können, kommt die Indoktrinierung aus einer ganz anderen Richtung.
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0 # Martin Brandt 2012-11-04 11:44
Flinx hätte nie nach dem Motto gearbeitet, Wissen ist Macht, nix wissen macht auch nichts. Ach so: hätten dieser Blogger mit dem Kampfnamen Pflueger u.a.gedient, bevor sie etwas erbrechen zu Fragen, deren Tragweite sie nicht einschätzen können/wollen, wäre allen gedient.
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+7 # Tagore 2012-08-09 20:37
Solche Mörder werden befördert, statt das man sie ins Gefängnis schmeißt, eine Schande!
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-6 # Dieter W. 2012-08-10 19:31
Was auch immer Sie genommen haben, nehmen Sie entweder mehr oder setzen Sie es ab...
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+14 # Hartmut 2012-08-11 22:40
Der Spruch als solcher ist absolut cool, leider in diesem Zusammenhang völlig unzutreffend und daneben. Eine Riesensauerei ist das, was die Lehrerin mit den Kindern macht. Abgesehen davon, dass Beten nicht in die Schule gehört, sollte sie dann doch wenigstens für den Frieden beten lassen oder noch besser für die vielen unschuldigen Opfer der Bundeswehr-Sold aten.
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-6 # Shroooom 2012-08-12 03:21
Leider ist die Präsenz von Militär in Schulen in der BRD üblich. Provokativ gefragt: Wenn die Bundeswehr in Schulen ihr "Kanonenfutter" requirieren kann, warum soll Frau Sülzer dann nicht Engel basteln lassen?
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+9 # hartmut 2012-08-18 16:36
Ganz einfach: Wenn die Kinder ein Alter erreicht haben, in dem sie emotional und intellektuell verstehen, was ein Massacker ist, das die deutschen Bundeswehr-Sold aten ohne Not unter 140 afghanischen Kindern und Jugendlichen in Kundus angerichtet haben, dann sollten sie im "Sachkundeunter richt" statt Engel nützliche Dinge herstellen, die die afghanischen Bundeswehr-Opfe r auch gebrauchen können.
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+8 # Unknown 2012-08-20 20:25
Bleibt zu hoffen, dass dem Missbrauch der Kinder endlich ein Ende gesetzt wird. Die umstrittene Grundschullehre rin ist jedenfalls schon mal "auf Tauchstation gegangen"! Das berichtet heute die "junge Welt".
www.jungewelt.de/2012/08-20/035.php Die Lehrerin ist untragbar und muss sofort entlassen werden.
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+3 # denkanstoß 2012-08-26 11:55
Das ist eine sehr interessante Diskussion hier. Ich persönlich bin gläubiger Christ, habe jedoch - da Glaube und Kirche bekanntermaßen teils getrennte Wege gehen - mit der Kirche nicht viel zu tun. Ich bin der Meinung, dass christliche Werte unserer heutigen Gesellschaft gut tuen würden, halte es jedoch für fraglich, diese in staatlichen Ausbildungsstät ten zu unterrichten. In Deutschland herrscht Religionsfreihe it und gerade die Verfassung legt nicht "unser[en] [...] Christengott" (Zitat #ralf) als richtig fest. Ich denke über die Vermittlung von Glauben und Religion, gerade bei so jungen Menschen, sollten die Eltern der Kinder entscheiden dürfen. Entsprechend halte ich die, zumindest in Süddeutschland gängigen, Pflichtgottesdi enste am Anfang/Ende des Schuljahres und den verpflichtenden Religionsunterr icht für fraglich.
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-2 # denkanstoß 2012-08-26 11:56
Ich denke, es sollte verpflichtende Unterrichte über die verschiedenen Religionen geben, in denen die Kinder, wertungsfrei, verschiedenen Religionen und auch den Atheismus kennen lernen, um konkretes Wissen Vorurteilen vorzubeugen. Gerade Im Zusammenhang mit den Konflikten im nahen und mittleren Osten ist auffällig, dass die meisten Menschen keine Ahnung von der Kultur und der Religion der dort lebenden Menschen haben.
Zum Thema Bundeswehr: Ich würde dem ein oder der anderen hier raten, zu überdenken, wie er/sie sich zu der öffentlichen Präsenz eines legitimierten Verfassungsorga ns äußert. Wenn auch Phrasen wie "Opiumschmuggel ", "Kanonenfutter" oder "Besatzer" der jeweiligen eigenen Meinung entsprechen mögen und sich gut in provokanten Texte einarbeiten lassen, geben diese kaum eine reflektierte und mit Fakten unterfütterte Argumentation wieder.
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+2 # denkanstoß 2012-08-26 11:57
Auch wenn manch einer der Meinung zu sein scheint, dass die Bundeswehr ein Verein von kriegslüsternen Gewalttätern ist, der aus Langeweile andere Länder überfällt, ist es doch so, dass die von uns (dem Volk) gewählte und dadurch legitimierte Regierung (den Startschuss gab seinerzeit Rot/Grün unter Schröder - mit Fischer als Außenminister) entscheidet wo die Bundeswehr tätig ist. Wer sich mit den Beteiligten auseinander setzt und die eigene Meinung nicht aufgrund der dürftigen Berichterstattu ng in den deutschen Medien bildet, wird feststellen, dass ein nicht unerheblicher Teil der deutschen Soldaten persönlich nicht hinter dem "Engagement" in Afghanistan steht, die Aufgaben jedoch wahrnimmt, weil die vom Volk legitimierte Regierung (wer die Abstimmungen über die Bundeswehrmanda te verfolgt, stellt fest, dass die Masse des Parlaments - auch die Opposition - wieder und wieder für eine Verlängerung der Einsätze stimmt) dies so möchte.
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-3 # denkanstoß 2012-08-26 12:01
Ich denke, man sollte diejenigen respektieren und ehren, die bereit sind ihr Leben einzusetzen um Ihre Aufgaben zu erfüllen und diejenigen verdammen, die deutsche Soldaten in Kriege schicken, die mit der verfassungsmäßi gen Verteidigung des eigenen Landes nichts zu tun haben.
An diejenigen, die sich Ihr Wissen über die Bundeswehr und die Einsätze selbiger im Internet zusammengelesen haben und hin und wieder die Tagesschau sehen sollten vielleicht über den Tellerrand hinaus schauen und sich mal mit einem einsatzerfahren en Soldaten unterhalten oder Al Arabia einschalten, wie es sich für einen verantwortungsb ewussten Staatsbürger gehört. Das nimmt natürlich Zeit in Anspruch, die keiner zu haben scheint - es ließt sich auch fast niemand die Wahlprogramme der Parteien durch - ist ja auch viel...
Natürlich wird dieser Text hier nie veröffentlicht werden, weil er dem vorherrschenden engstirnigen, allgemeinem Tenor nicht entspricht..
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